Venedig die Stadt der Liebe, der Brücken, der Gondeln und der Kunst

Auch dieses Jahr hatten einige Schüler*innen die einzigartige Möglichkeit diese schöne Stadt zu besuchen. Im Rahmen des Kunst Additums und des Kunst W S eminars ging es Ende September zusammen mit Schüler*innen des Anne Frank Gymnasiums mit dem Bus nach Venedig zur Biennale.

Die Biennale ist eine riesige und eindrucksvolle Kunstausstellung, in der beinahe jedes Land der Welt ein Ausstellungsgebäude gestalten darf. Dementsprechend wirken auf die Besucher*innen ganz viele verschiedene Eindrücke, was diese Ausstellung zu etwas wirklich Besonderem und Einzigartigem macht. Trotz der kurzen Aufenthaltszeit hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, nicht nur große Teile der Biennale zu sehen, sondern a uch Venedig von den unterschiedlichsten Seiten kennenzulernen.

Dazu gehörte unter anderem die tägliche Fahrt mit dem „Vaporetto" von der Jugendherberge zur anderen Seite des Kanals nach Venedig. An den freien Nachmittagen und Abenden, konnte die Stadt auf eigene Faust erkundet werden. Diese Zeit konnte besonders gut genutzt werden, um einige beeindruckende Wahrzeichen, wie den Markusplatz und die, mit Ständen und Läden bebaute, Rialtobrücke zu bewundern.

Trotz der sehr kurzen Zeit, die nicht annäh ernd ausreichte, um alles zu sehen, war diese Reise für alle Beteiligten eine einzigartige und in jeder Hinsicht beeindruckende Gelegenheit, einen Eindruck von der Biennale und von Venedig zu bekommen.

Geologie–Exkursion nach Windischeschenbach

Von Mittwoch bis Donnerstag (6. und 7. Februar 2019) ging es für die Geologie-Kurse der Q11 und Q12 zusammen mit Frau Schmitt und Frau Würdig zum KTB nach Windischeschenbach (KTB = Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland). Ausgerüstet mit vielen Modellen, Animationen und spezialisierten Geologen ist die ehemalige Forschungsstation mit dem Ziel der Erforschung der Erdkruste die perfekte Institution, um Schüler*innen die Themenbereiche Plattentektonik, Gesteine und Vulkanismus anschaulich begreifbar zu machen. Innerhalb der zwei Tage absolvierten die Q11 und Q12 getrennt voneinander drei Workshops und bekamen eine Führung durch das „Museum”.

Der Tag der Ankunft startete direkt am KTB mit einem Workshop über die Plattentektonik für die Q11. Gruppen erarbeiteten verschiedene Teilgebiete und präsentierten die Ergebnisse am Ende in einem kurzen Vortrag. Dafür wurden viele Modelle bereitgestellt, mithilfe derer verschiedenste Plattenbewegungen und der Aufbau der Erdkruste veranschaulicht werden konnten. Beispielsweise zeigte eine Animation die Bewegung der Platten seit der Entstehung der Erde oder es wurde mithilfe von Sand und Papierstreifen das Aufeinandertreffen von Platten dargestellt.

Im ersten Workshop des zweiten Tages behandelten die Schüler der Q11 das Thema Gesteine. Im Voraus wurde hierfür die Aufgabe erteilt, einen Stein von Zuhause mitzubringen, der dann auf seine Herkunft untersucht werden sollte. Zuerst hielt ein Geologe einen kurzen Vortrag über die Entstehung von Gesteinen, der auch an das Thema des Vortags anknüpfte. Anschließend erhielt jede(r) Schüler*in einen Fragenbogen, anhand dessen der jeweilige Stein untersucht werden sollte. Ausgestattet mit Mikroskopen und Messvorrichtungen konnte man sich so ein Bild von seinem Stein machen. Hier war eine genaue Beobachtungsgabe gefragt. So versuchte man z. B. herauszufinden, welche angegebenen Kriterien der Stein unter einem Mikroskop erfüllte, und man konnte u. a. mithilfe der Dichte diesen einer bestimmten Gesteinsgruppe zuordnen (Magmatische, Metamorphe oder Sedimentgesteine).

Wieder aufgeteilt in Gruppen wurde im letzten Workshop das Thema Vulkanismus behandelt. Selbstständig informierten sich die Jugendlichen durch Schautafeln oder auch in der Ausstellung über die Ursachen, Vorgänge, Arten und Abläufe von Vulkanen. Wieder profitierte man dank der guten Modelle von der Exkursion zum KTB. So konnte beispielsweise teilweise der Ausbruch von einem Vulkan nachgestellt werden. Nach der Präsentation der Gruppen und einer kurzen Pause erhielten die Erdinger eine interessante Führung durch das KTB.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Schüler*innen von dieser Exkursion sehr profitieren konnten. Auch wenn das Thema der Geologie für die Q11 völlig neu war, bekam man die ersten Eindrücke, worum es in dem Geologie-Kurs geht. Durch die anschaulichen Modelle des KTB verstand man die Vorgänge in der Erdkruste sehr schnell. Auch wurde einem vermittelt, wie komplex das Gebiet der Geologie ist und wie wenig wir über unser Erdinneres Bescheid wissen.

Nikolai Ebert, Kilian Steinmann, Mara Bartsch, Sebastian Wölckert