Schulentwicklung

Schulentwicklung ist eines der zentralen Schlagworte in der aktuellen Bildungsdiskussion und seit mehr als zehn Jahren zum wichtigen Dauerbrenner-Thema an den bayerischen Schulen geworden. Schulentwicklung sucht neue Wege, wie Schule gestaltet werden kann und wie wichtigen Anliegen der Gesamterziehung an einer Schule Rechnung getragen werden kann.

Das Erproben neuer Formen des Lehrens und Lernens, die Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern am gesamten Schulleben, die Zusammenarbeit mit den Eltern, die Gestaltung von Konferenzen und Mitarbeitergesprächen, die Verbesserung von Kommunikation und Teamentwicklung im Kollegium, die Öffnung der Schule nach außen sowie die Bereitschaft zu Verantwortungsübernahme sind Themen der Schulentwicklung.

Schulentwicklung ist eines der zentralen Schlagworte in der aktuellen Bildungsdiskussion. Seit Jahren sind Schulen gehalten, einen Prozess der Schulentwicklung zu beginnen und zu gestalten. Dabei soll es nicht nur darum gehen, die großen Weichenstellungen der aktuellen Politik um zu setzen wie zum Beispiel den Wechsel vom G8 zum Neuen G9. Vielmehr soll jede Schule individuell darüber nachdenken, wie Entwicklung und damit Veränderung an der eigenen Schule aussehen kann und soll und wie dieser Prozess strukturiert und gewinnbringend gestaltet werden kann.

Ein solch strukturiertes Vorgehen basiert immer auf einer Evaluation des „Ist-Zustandes“, deren fundierte Analyse die Grundlage dafür schafft, woran in der Zeit nach der Evaluation gemeinsam gearbeitet werden soll, um „Schule“ für alle Beteiligten, Schüler*innen, Kolleg*innen und Eltern zu verbessern. Am KAG wurden im Jahr 2017/2018 sowohl eine Interne Evaluation nach WWSE wie auch eine Externe Evaluation durchgeführt. Die Ergebnisse beider Evaluationen waren insgesamt gesehen sehr gut und brachten viele ähnliche Ergebnisse zu Tage. Auf der Basis dieser beiden Evaluationen wurden Ziele formuliert, an denen die Schulgemeinschaft bis zur Durchführung einer neuen Evaluation im Jahr 2021/2022 arbeitet.

Im Mittelpunkt aller Bemühungen, unsere Schule zu entwickeln, steht dabei der große Kernbereich „Unterricht“, der in all seiner Vielfalt beleuchtet wird mit dem Versuch, ihn für die Schüler*innen so zu verbessern, dass alle bestmöglich für sich profitieren können. Die folgende Tabelle zeigt, auf welchen Punkten der Fokus der „Schul-Entwicklung“ liegt.

Individuelle Förderung Wie können Schüler*innen mit Defiziten bestmöglich gefördert werden, wie können aber auch gute Schüler*innen gemäß ihrer Begabung und ihren Interessen vorangebracht werden?
Selbstverantwortliches Lernen Wie gelingt es, das eigenverantwortliche Lernen der Schüler*innen zu aktivieren und dadurch den Lernprozess zu intensivieren?
Mediengestütztes Lernen Wie kann der Lernprozess noch moderner gestaltet werden durch die Nutzung moderner Medien wie Tablets und Computer?
Mediencurriculum Welche Lernmethoden bereiten Schüler*innen auf die Berufswelt vor und wie gelingt es, dass alle Schüler*innen in diesen Lernmethoden geschult und damit fit werden?
Soziales Lernen Wie stärken wir die sozialen Kompetenzen unserer Schüler*innen im Hinblick auf gemeinsame Kommunikation und auf den Umgang mit sozialen Netzwerken?

In verschiedenen Arbeitskreisen denken viele Kolleg*innen, Schüler*innen und Eltern darüber nach, wie die oben genannten Punkte zum Wohl der Schüler*innen und der gesamten Schulfamilie verändert werden können:

Steuergruppe
AK Unterrichtsqualität
AK Bewegung und Entspannung
AK Werteerziehung
AK Medienteam
AK Eine Welt für alle
AK KESCH (Kooperation Eltern/Schule)

Regine Hofmann