Jugend forscht / Schüler experimentieren

Wie schon in den vergangenen Jahren war das Korbinian-Aigner-Gymnasium auch im Schuljahr 2019/2020 beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ erfolgreich vertreten. Ziel des Wettbewerbs ist es, nicht nur die Jugendlichen für die MINT-Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, sondern auch Talente zu finden und zu fördern. Dabei treten die Jugendlichen in zwei Alterskategorien an: Jugendliche bis 14 Jahre starten in der Kategorie „Schüler experimentieren“, Jugendliche bis 21 Jahren bei „Jugend forscht.“

In diesem Jahr war das Korbinian-Aigner-Gymnasium mit zwei Projekten der Schülerin Fenja Niedzwiedz vertreten.

Fenja stelle sich viele Fragen: Wie bereite ich ein perfektes Frühstücksei zu? Wie lange sollte man es dafür kochen? Und: Macht es einen Unterschied, in welcher Höhe über NN ich es koche? Können Frühstückseier dabei auch explodieren? Und höchstwahrscheinlich auch diese Fragen: Kann ich das überhaupt herausfinden? Und wenn ja, wie?

Gemäß dem diesjährigen Motto von Jugend forscht, „SCHAFFST DU!“, teilte Fenja ihre Fragen auf zwei Projekte auf. Um unabhängig und flexibel  zu sein brauchte – pardon baute – sie nach eigenen Ideen ein „Mobiles Labor“, um damit hoffentlich Antworten auf ihre ursprünglichen Fragen rund um das Ei finden zu können. In dieser Forschungsarbeit entstand nach und nach ein äußert durchdachtes, vielseitig einsetzbares und kostengünstiges Kleinstlabor, welches mit ihr auf Reisen ging und es ihr schließlich erst ermöglichte, Antworten auf die ursprünglichen „Eierfragen“ zu finden. Für dieses gelungene Projekt „Mobiles Labor“ wurde sie mit einem 1. Platz beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in der Sparte „Arbeitswelt“ am Flughafen München ausgezeichnet.

Doch das war noch nicht alles. Auch mit ihrem zweiten Projekt, „Physik in der Küche II: Können Frühstückseier explodieren?“, aus dem Fachgebiet „Physik“ konnte Fenja die Fachjury beeindrucken und erreichte damit einen 3. Platz.