„Lernen zuhause“ am KAG

Die Schulschließung im Zuge der Corona-Pandemie im vergangenen Schuljahr hat das bislang gekannte Lernen verändert und Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte vor große Herausforderungen gestellt. Glücklicherweise bestanden am Korbinian-Aigner-Gymnasium sehr gute Grundvoraussetzungen, um sowohl die Phase der kompletten Schulschließung und des Umstellens auf das „Lernen zuhause“ als auch die Phase des wöchentlichen Wechsels von Präsenz- und Distanzunterricht erfolgreich zu meistern.

Einen ausführlichen Einblick in den Ablauf der unterschiedlichen Unterrichtsszenarien bietet das schuleigene Konzept zum „Lernen zuhause“, welches unsere Schulleiterin, Andrea Hafner, im Januar 2021 im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Bayerischen Kultusminister, Herrn Prof. Dr. Michael Piazolo, vorstellen durfte.

Grundvoraussetzungen am KAG

  • Das Gymnasium verfügt in jedem Lehrer- bzw. Fachraum über einen Lehrercomputer, ein interaktives Whiteboard, eine Dokumentenkamera und ein Raummikrofon.
  • Alle Schüler*innen und Lehrkräfte verfügen über einen Office-365-Zugang. Zum Office-365-Paket gehören unter anderem folgende Apps, die für die unterschiedlichen Lernszenarien hilfreich sind:
    • Teams: Die App erlaubt z. B. das Abhalten von Videokonferenzen zwischen Lehrkraft und der Lerngruppe, die Übertragung des Unterrichts aus dem Klassenzimmer nach Hause, die Kommunikation zwischen Lehrkraft und den Lernenden (z. B. per Nachricht oder Telefonat) sowie der Schüler*innen untereinander und das Bereitstellen von Arbeits- und Lernmaterial.
    • OneNote: Die Schüler*innen können beispielsweise den Lehrkräften mit Hilfe der App auf sehr einfache Art und Weise ihre Hausaufgaben verfügbar machen, um individuelle Rückmeldungen zu ihren Aufgaben zu erhalten. Umgekehrt können die Lehrer*innen den Lernenden die Tafelanschriebe unmittelbar zur Verfügung stellen.
  • Inzwischen lernen viele Schüler*innen in Klassen, die das Angebot des digital-unterstützten Unterrichts alltäglich nutzen, und dadurch im Umgang mit den digitalen Medien bereits gut geschult sind.
  • Auch darüber hinaus leiten zahlreiche Lehrkräfte die Schüler*innen grundsätzlich im Umgang mit digitalen Medien (z. B. Smartphone) zur Nutzung für schulische Zwecke (z. B. Nutzung von Teams, um Material zu teilen, Einsatz von Funktionsplottern in Mathematik) an.

Rückblick auf das Schuljahr 2019/2020: „Lernen zuhause“ als Chance

So anstrengend und ungewohnt das Lehren und Lernen im zweiten Halbjahr des vergangenen Schuljahres auch war, haben sich doch daraus auch Chancen und Möglichkeiten ergeben:

  • Die Selbstständigkeit und die Eigenverantwortung unserer Schüler*innen wurde gefördert.
  • Der Prozess der Digitalisierung wurde beschleunigt, die Lehrenden und Lernenden hatten unmittelbar Teil an der Entwicklung und Erprobung digitaler Lernangebote.
  • Durch das Aussetzen von Leistungsnachweisen konnten die Lehrkräfte sich ausschließlich auf die Gestaltung der Lernprozesse, die (Lern-) Begleitung und (Lern-) Beratung fokussieren.